Vom Ende der Endlosigkeit, oder die Entdeckung der Weltformel

Man kennt die Sprüche der G’scheithaferln zur genüge. Jeder Tag sei ein neuer Anfang, biete eine neue Chance, und immer wieder geht die Sonne auf … Ja, die Welt quillt über von Anfängen und Anfängerglück. Richtig fertig wird jedoch keiner von ihnen, weder mit seinem Leben, noch mit der Welt, noch mit seinem Weg, oder was auch immer er angepeilt hatte. Sie bleiben alle irgendwann und irgendwo auf der Strecke und nicht im Ziel … Schließlich vergaßen sie allesamt, dass, sobald es einen Anfang gibt, es zuvor auch ein Ende geben musste; denn ohne Ende gibt es keine neue Vorstellung, weder im Kino, noch im Leben oder irgendwo, ja, nicht einmal im nirgendwo … Ach, könnten wir nur einmal, was wir angefangen haben, nur irgendwann endgültig zu Ende bringen. Nicht einmal einen kleinen Gedanken vermögen wir so gültig zu beenden; weswegen wir auch beständig den gleichen Schmarren durchdenken … endlos …

Der Chef meinte mal, er sei das A und O, der Anfang und das Ende. Er muss wohl den Schlossgarten von Schleißheim schon gekannt haben, denn dort findet sich, das Ende der Welt. Und bei seiner Betrachtung fanden die apokalyptischen Reiter, nachdem sie alles niedergemäht und endgültig beendet hatten, so gründlich gar, das kein Anfang mehr möglich war, weil das Ende schon vor dem Anfang war …

Doch sehen sie selbst …

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