Wandel durch Erkenntnis

Erkenntniswandel © Matthias Mala

Der Baum der Erkenntnis im Garten Eden war beinahe ein Apfelbaum wie jeder andere auch, wäre da nicht das göttliche Gebot für die ersten Menschen, nicht davon zu naschen. Doch Adam und Eva verhielten sich menschlich und naschten von seinen Früchten. In der Tat gingen ihn daraufhin, wie es ihnen die Schlange versichert hatte, die Augen über und sie sahen die Welt mit neuen Augen. Abgesehen davon, erzählt die Geschichte vom Sündenfall eigentlich vom Sündenfall des Schöpfers; denn der Allwissende wusste spätestens, nachdem er Adam Eva zur Gefährtin schuf, dass er pfuschte und seine Schöpfung zwar menschlich aber nicht göttlich werden würde. Anschließend disqualifizierte er sich noch dadurch, dass er in seinem heiligen Zorn alle möglichen Plagen über die Menschheit ausschüttete und dazu noch Zwietracht zwischen den Geschlechtern säte. Wahrscheinlich ermächtigte er damals auch die Priesterschaft zur Traumatisierung der unschuldigen Menschenkinder, indem sie die Erbsünde in ihnen beleben und sie fortan missbrauchen durften. Jedenfalls wäre dies eine neue Variante für die Kleriker, um sich von ihrer Schmach des fortgesetzten Kindesmissbrauchs und seiner Vertuschung reinzuwaschen … Weiterlesen

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Kindermönche, die Schande der Mönche

Schande der Mönche © Matthias Mala

Schande der Mönche © Matthias Mala

Mal angenommen …

Stellen Sie sich vor … Nein, versuchen Sie, es sich vorzustellen, denn ein gesunder Mensch kann es sich nicht vorstellen: Tausende von Mädchen werden von ihrem fünften Lebensjahr an in Klöstern von Nonnen erzogen. Sie sehen ihre Familie so gut wie nicht mehr. Sie müssen beten und arbeiten und unterliegen einem strengen Regiment. Darüberhinaus werden sie von den Nonnen sexuell missbraucht. Und niemanden stört das. Ja, die meisten Menschen finden diese Erziehung sogar vorbildlich und bewundern die Frömmigkeit der Mädchen und schwärmen von ihrer Heiterkeit, weil es ihnen in den Klöstern so sichtbar gut geht.

Und wenn Ihnen jemand sagt, so etwas geschieht tatsächlich, dann würden Sie es nicht glauben wollen und denken, der Berichterstatter sei ein boshafter Lügner. Aber ich versichere Ihnen, es geschieht dennoch, tagtäglich auf der Welt. Nur nicht mit Mädchen, sondern mit Jungen. Sie werden in buddhistischen Klöstern kaserniert, zum Betteln geschickt, sie müssen arbeiten und beten, und sie werden von erwachsenen Mönchen sexuell missbraucht. Ihre Seele wird zertrümmert und sie sind für den Rest ihres Lebens schwer traumatisiert. Und es interessiert so gut wie niemanden auf der Welt. Dafür werden nette Geschichten von der Fröhlichkeit und Frömmigkeit der Kindermönche gesponnen.

Des Menschen Recht gilt nicht dem Kind

Kaum jemand fragt sich, ob ein Dasein als Kindermönch nicht gegen die Menschenrechte eines Kindes verstößt. Dabei ist es ein schwerer Verstoß gegen die Kinderrechtskonvention der UN und nicht minder verachtenswert, als wenn man Jungen als Kindersoldaten rekrutiert. Und kein Tourist käme je auf die Idee, in ein Land zu reisen, um dort Kindersoldaten für sein Fotoalbum daheim zu fotografieren, weil sie so niedlich in ihren Uniformen und mit ihren geschulterten Gewehren aussehen. Doch in Ostasien ist der Besuch buddhistischer Klöster mit Fotoshooting von Kindermönchen fest im Programm der Reiseveranstalter.

Gutmenschliche Schmerzlosigkeit

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