Gendergaga

Diesen offenen Brief sandte ich heute an die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst, deren Mitglied ich bin. Anlass war ein Rundbrief, der mit „Gendersternen“ übersät war und den ich deshalb nicht lesen konnte. Hier der Brief:

VG Bild-Kunst
z.Hd. Herrn Dr. Urban Pappi
Weberstraße 61
53113 Bonn

Ihre Informationspolitik per Exklusion und Gendergaga

Sehr geehrter Herr Dr. Pappi,
heute informierten Sie per Rundmail mit einem Sondernewsletter. Leider konnten Sie mich damit nicht informieren, denn Sie befleißigten sich einer ungehörigen Schreibweise, gemeinhin als Gendergaga bekannt. So beginnt der Newsletter: „Die Meldemöglichkeiten für Werke des stehenden Bildes wurden vereinheitlicht: Bildende Künstler*innen, Fotograf*innen, Illustrator*innen und Designer*innen“.

Wieso erdreisten Sie sich als mein Treuhänder, mir eine für mich unleserliche Mitteilung zu senden? Ich bin Asperger und kann solche Texte nicht rezipieren. Niemand hat die Wahrnehmungsgesellschaft, der Sie vorstehen, ermächtigt, sich in einer „artifiziellen Stammelsprache“ mitzuteilen.

Ich möchte Sie daher bitten, mir fortan nur Mitteilungen zu senden, die ich als Asperger rezipieren kann. Ihr Gestammel kann ich nicht lesen. Ich bitte auch darum, den Sondernewsletter in lesbarer Schreibweise noch einmal zu erhalten.

Da ich allerdings nicht annehme, dass Sie als „wokes“ Mitglied einer „woken“ Blase mein Anliegen auch nur annähernd verstehen und von daher ernst nehmen, habe ich diesen Brief zeitgleich in meinem Blog kontemplationen.wordpress.com veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

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