Ziele erzielen

Ziele © M. Mala

Was ist ein Ziel? Mit dieser Frage begann ich zunächst diese Betrachtung, fand  eine Reihe an Punkten, die sich zudem hübsch widersprachen, was an sich schon mal gut in dieses Blog passt, doch letztlich war dieser Ansatz nicht zielführend, sondern verknotete sich nur zum Knäuel, weswegen ich ihn strich, anders begann, nur um mir letztlich wieder dieselbe Frage zu stellen.

Dieser Satz hat 300 Zeichen, doch das war nicht mein Ziel, er entstand. Wäre ich Gott, würde ich notwendigerweise eine Welt schöpfen wollen und dabei nicht zielgerichtet vorgehen. Denn kraft meiner Göttlichkeit könnte meine Welt nur perfekt sein. Obgleich, ich müsste dazu gar nicht Gott sein; schließlich schöpfte ich schon einmal 1977 in einem magischen Ritual eine Welt. Damals war ich voll bekifft und seitdem expandiert irgendwo neben zig anderen Universen Malas Universum. Denn mein Ritual war perfekt. War ich zwar als Schöpfer ziemlich stoned, jedenfalls mittelbar, doch seitdem gibt es ein perfekt stonedes Universum, schließlich bin ich ebenbildlicher Eingeborener einer göttlichen Welt, und somit nicht einmal mittelbar, sondern unmittelbar selbst göttlicher Natur.

Und da ich gottgleich bin, bin ich stets vollkommen und folglich omnia in omnibus, was heißt zu jeder Zeit am Ziel und das in alle Ewigkeit, was letztlich wiederum ein göttliches Paradoxon ist, denn Ewigkeit ist zeitlos und somit zu keiner Zeit. Also präzisiere ich, ich bin jederzeit zu keiner Zeit am Ziel, folglich nirgendwo, jedoch zwingend irgendwo.

Das klingt bekifft? Nein, ist es nicht! Ich lebe inzwischen seit 42 Jahren drogenfrei. Ich mag naturstoned sein, doch selbst wenn, wäre dies wiederum nur eine Eigenart meiner Gottesebenbildlichkeit. Wozu also dieser Althippiequatsch? Nun, das ist bereits die dritte Frage, womit ich achtlos meine drei Fragen an die Fee verplemperte. Da ich freilich meistens hinhöre, was der große Zampano, der unbewegte Beweger, so vor sich hingrummelt, weiß ich: „Ick bün all hier“ und somit des Hasen Tod.

Warum erzähle ich Ihnen das? Nun, weil mich heute eine Freundin nach dem Weilen der Seele in der Transzendenz fragte. Und da ich davon, gerade weilend in der Immanenz, keine Ahnung hatte, besann ich mich auf die Transzendenz und sah, ich bin ein Teil, doch kein Teil,  weil kein Ich, sondern Bewegung des Unbewegten und somit Sein im Sein und stets all hier.

Fazit: Wir sind am Ziel. Zu jeder Zeit und immerdar. Erfassen Sie das, wandelt sich für Sie die Bedeutung Ihrer Ziele, sie verflüssigen sich, denn Sie steigen in den Fluss und werden selbst zum Fluss. Fröhliches Fließen im sich neigenden Mittsommer …

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