Ich und mein Auto

Ausfahrt der Benz © Matthias Mala

… oder mein Auto und ich? Bin ich die Sache, oder bereichert sie mich? Oder wachse und werde ich durch die Sache? Letzthin klagte mir jemand, dass die Menschen nur noch durch das Haben zum Sein kämen. Ohne Habe hätten sie kein Dasein. Habenichtse wären demnach Scheintote … Doch, so fragte ich mich, daraufhin, sind wir nicht viel eher scheintot, sobald wir Habe haben?

Nun, wenn ich mir so manch persönlich konfiguriertes Automobil ansehe, das sich jemand leistet, mit all dem Schnickschnack, den man nur braucht, um zu imponieren und hierdurch  Anerkennung in den Augen anderer Habenichtse zu erlangen, dann meine ich, dass man insgesamt mehr und mehr nur noch auf einer virtuellen Ebene lebt, während man gleichzeitig den Zugang zum Lebendigen zunehmend verliert. Insofern wird man, sobald man durch seine Habe Anerkennung sucht, zum Habenichts gegenüber dem Sein, dem eigentlich Substanziellen. Denn jene, die einen aufgrund seiner Habe anerkennen, erkennen einen meist nur, weil sie einem entweder die Habe neiden oder sich durch gleichwertige Habe bestätigt und gerechtfertigt fühlen. Es bleibt somit die Habe, die die Anerkennung bedingt, aber nicht das Sein.

Nehmen wir als Beispiel die letzten repräsentierenden Fürsten in Europa. Sie sind heute die Grußauguste und Frühstücksdirektoren ihrer Nation. Sie sitzen in goldenen Käfigen und bangen um ihre Likes in „sozialen“ Netzwerken. Ansonsten führen sie ein vorhersehbares, unaufgeregtes Leben, das ich nicht teilen möchte. Und selbst wenn sie Talente haben, können sie diese kaum verfolgen oder professionalisieren. Sie werden ihrer auferlegten Rolle nicht entschlüpfen können, denn sie sind nur durch sie und werden nie etwas anderes sein. Sie sind in dieser Weise Habenichtse ihres Seins. Weiterlesen

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Für transphobische Kotbatzerl …

… oder für alle noch geistig gesunden Zeitgenossen, die Gender Mainstream, Gendersprache, Gendersternchen und den sonstigen ideologisch subtilen Terror nicht mehr mitmachen und ertragen wollen, hier ein Video von Tamara Wernli, eine mutige junge Frau, die sich gegen die Botschaften des Wahrheitsministerium stellt und Ideologien dorthin verdammt sehen will, wo sie hingehören, auf den Müll der Menschheitsgeschichte. Ich werfe zudem auf diesen Haufen auch alle Religionen und ganz besonders jene, die von sich behaupten, keine Religionen zu sein, wie Esoterik, Spiritualität, Buddhismus oder wie die Beliebigkeitsbegriffe für geistige und seelische Verdummung und Versklavung auch heißen mögen.

Liebe Leser meines Blogs, ich bin zornig, und ich hoffe Sie werden auch zornig; und ich bitte Sie, bewahren Sie sich neben ihren Zorn auch die Freiheit Ihres Denkens und Ihres Geistes, fragen Sie sich bitte öfters, als Ihnen lieb ist, sobald Sie einen Gedanken aufgreifen, ob das auch Ihr Gedanke sein sollte, oder ob es nur der gedankliche Müll ist, den ein anderer hat fallen lassen. Und bitte bleiben Sie misstrauisch, wann immer Sie von einer Kapazität, einer Autorität beeindruckt sind und beginnen, deren Gedanken zu übernehmen, sie könnten Sie nämlich geradewegs auf die Müllkippe einer Ideologie führen.

Falls Sie noch mehr über den Hintergrund zu diesem Video von Tamara Wernli und den angegriffenen Psychologen Jordan Peterson erfahren möchten, lesen Sie bitte, was mein geschätzter Schriftstellerkollege Bernhard Lassahn dazu geschrieben hat (Link hier).