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Archive for September 2015

Man kennt die Sprüche der G’scheithaferln zur genüge. Jeder Tag sei ein neuer Anfang, biete eine neue Chance, und immer wieder geht die Sonne auf … Ja, die Welt quillt über von Anfängen und Anfängerglück. Richtig fertig wird jedoch keiner von ihnen, weder mit seinem Leben, noch mit der Welt, noch mit seinem Weg, oder was auch immer er angepeilt hatte. Sie bleiben alle irgendwann und irgendwo auf der Strecke und nicht im Ziel … Schließlich vergaßen sie allesamt, dass, sobald es einen Anfang gibt, es zuvor auch ein Ende geben musste; denn ohne Ende gibt es keine neue Vorstellung, weder im Kino, noch im Leben oder irgendwo, ja, nicht einmal im nirgendwo … Ach, könnten wir nur einmal, was wir angefangen haben, nur irgendwann endgültig zu Ende bringen. Nicht einmal einen kleinen Gedanken vermögen wir so gültig zu beenden; weswegen wir auch beständig den gleichen Schmarren durchdenken … endlos …

Der Chef meinte mal, er sei das A und O, der Anfang und das Ende. Er muss wohl den Schlossgarten von Schleißheim schon gekannt haben, denn dort findet sich, das Ende der Welt. Und bei seiner Betrachtung fanden die apokalyptischen Reiter, nachdem sie alles niedergemäht und endgültig beendet hatten, so gründlich gar, das kein Anfang mehr möglich war, weil das Ende schon vor dem Anfang war …

Doch sehen sie selbst …

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Schande der Mönche © Matthias Mala

Schande der Mönche © Matthias Mala

Mal angenommen …

Stellen Sie sich vor … Nein, versuchen Sie, es sich vorzustellen, denn ein gesunder Mensch kann es sich nicht vorstellen: Tausende von Mädchen werden von ihrem fünften Lebensjahr an in Klöstern von Nonnen erzogen. Sie sehen ihre Familie so gut wie nicht mehr. Sie müssen beten und arbeiten und unterliegen einem strengen Regiment. Darüberhinaus werden sie von den Nonnen sexuell missbraucht. Und niemanden stört das. Ja, die meisten Menschen finden diese Erziehung sogar vorbildlich und bewundern die Frömmigkeit der Mädchen und schwärmen von ihrer Heiterkeit, weil es ihnen in den Klöstern so sichtbar gut geht.

Und wenn Ihnen jemand sagt, so etwas geschieht tatsächlich, dann würden Sie es nicht glauben wollen und denken, der Berichterstatter sei ein boshafter Lügner. Aber ich versichere Ihnen, es geschieht dennoch, tagtäglich auf der Welt. Nur nicht mit Mädchen, sondern mit Jungen. Sie werden in buddhistischen Klöstern kaserniert, zum Betteln geschickt, sie müssen arbeiten und beten, und sie werden von erwachsenen Mönchen sexuell missbraucht. Ihre Seele wird zertrümmert und sie sind für den Rest ihres Lebens schwer traumatisiert. Und es interessiert so gut wie niemanden auf der Welt. Dafür werden nette Geschichten von der Fröhlichkeit und Frömmigkeit der Kindermönche gesponnen.

Des Menschen Recht gilt nicht dem Kind

Kaum jemand fragt sich, ob ein Dasein als Kindermönch nicht gegen die Menschenrechte eines Kindes verstößt. Dabei ist es ein schwerer Verstoß gegen die Kinderrechtskonvention der UN und nicht minder verachtenswert, als wenn man Jungen als Kindersoldaten rekrutiert. Und kein Tourist käme je auf die Idee, in ein Land zu reisen, um dort Kindersoldaten für sein Fotoalbum daheim zu fotografieren, weil sie so niedlich in ihren Uniformen und mit ihren geschulterten Gewehren aussehen. Doch in Ostasien ist der Besuch buddhistischer Klöster mit Fotoshooting von Kindermönchen fest im Programm der Reiseveranstalter.

Gutmenschliche Schmerzlosigkeit

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