Gedanken zum Tag der Arbeit

Maibaum © Matthias Mala

Maibaum © Matthias Mala

„Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden“ (1Mose 3,19). Von dieser Art war der Fluch, den der biblische Gott Adam auferlegte, ehe Er ihn samt Eva aus dem Paradies verjagte. Jedoch über die Zeit milder geworden und a priori etwas von der künftigen Arbeitsethik erfassend, ließ Er sich auf eine erste manteltarifvertragliche Regelung ein und gebot durch Moses vom Berg Sinai: „Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht … Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.“ (2Mose 20,9-11). Arbeit wäre demnach nicht mehr nur ein postparadiesischer Fluch, sondern auch ein gottgleiches Wirken.

Vom Segen der Arbeit

Betrachten wir unsere Welt, so ist Arbeit heute in der Tat beinahe jedem ein Segen, der sie hat, während es als Fluch gilt, arbeitslos zu sein; selbst Reichsein ohne Fleiß ist ohne Ansehen. Das war bei den alten Griechen anders, dort brauchte man Muße, um über Gott und die Welt nachdenken zu können. Arbeit war, weil jede Metaphysik grundsätzlich behindernd, den Sklaven vorbehalten. Ein Anschauung, der von jeher auch die Mönche folgten. Wobei man bedenken muss, dass Arbeit bis zur Neuzeit meist eine besonders harte und gefährliche körperliche Tätigkeit war. Solche Arbeit hielt in der Tat die Gedanken klein; noch dazu wo man von ihrem Lohn kaum sein Leben fristen konnte. Die antike herrschaftliche Arbeitsauffassung verbirgt sich auch in unserem Wort „Arbeit“, das ursprünglich Sklaventum, Knechtschaft, Armut und Mühsal bezeichnete.

Dass Arbeit heute und hierzulande vielfach als Mittel zur Selbstverwirklichung verstanden wird, verdanken wir den Reformatoren Martin Luther und Johannes Calvin. Sie vertraten die Auffassung, dass der Beruf, in den man gestellt war, eine von Gott gegebene Aufgabe sei, die man getreulich – eben seiner Berufung folgend ‑ zu verrichten habe. Luther meinte dementsprechend: „Wer fleißig arbeitet, betet zweimal.“ So wurde der Mensch zum Knecht Gottes, den die Arbeit adelt. Arbeit wurde zur Berufung[1] und wandelte sich somit zu einer besonderen Tugend. Entsprechend wurde der arbeitsame Mensch zunehmend überhöht und mit Pathos gepriesen. Der klebrige Überschwang mit dem seitdem die Arbeitenden in den völkischen Himmel gehoben wurden und werden, ist überdies unabhängig vom Gesellschaftssystem. Diktaturen, Faschisten, Kommunisten, Demokraten übertönen sich allesamt im Lob der Arbeit. In vielen Ländern besitzt das Recht auf Arbeit gar Verfassungsrang[2]. In der Weimarer Verfassung war dem Recht auf Arbeit auch die Arbeitspflicht beigestellt[3]. Hingegen findet sich ein Recht auf Müßiggang in keiner Verfassung weltweit. Ja, selbst der Arbeiterklasse war der Müßiggänger suspekt; heißt es doch in der dritten Strophe der Internationalen: „In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute, wir sind die stärkste der Partei’n. Die Müßiggänger schiebt beiseite! Diese Welt muss unser sein …“.

Bescheidenheit ist eine Zier

Wird einerseits die Arbeit ins Religiöse verklärt, gilt anderseits der Arbeitende relativ wenig. Der Lohn, die messbare Größe der Anerkennung, ist im Vergleich zu seinem Anteil an der Wertschöpfung unverschämt gering. Das vielbesagte unternehmerische Risiko beschränkt sich meist auf den Gesellschafteranteil; während es beim Arbeitnehmer und seiner Familie zur Existenzfrage wird. Die Arbeitsbedingungen sind hinsichtlich der Arbeitssicherheit über die Zeit dank Berufsgenossenschaften und Gesetzgeber akzeptabel, dafür werden die psychischen Belastungen durch überhöhte Produktivitätsanforderungen, Arbeitsplatzverlustrisiko und Überstunden – häufig unbezahlt – immer massiver. Körperliche und seelische Krankheiten bis hin zum Suizid durch Überlastung und Stress, verharmlosend unverständlich „Burn-out“ genannt, nehmen zu. Aber auch vielen Arbeitnehmern gilt ihr Status wenig, schließlich meiden sie die Gewerkschaften wie der Teufel das Weihwasser; da lässt sich, so meinen sie, wohl besser auf dem Trittbrett der Profiteure mitfahren. Hören sie neoliberale Forderungen wie „Leistung muss sich wieder lohnen“, wähnen sie gar sich damit gemeint und votieren begeistert für ihre Metzger. Womöglich haben sie die protestantische Arbeitsethik so weit verinnerlicht, dass ihnen Gottes Lohn allemal wichtiger als schnöder Mammon ist. So mag man dann auf Augenhöhe mit seinem Prinzipal in der Kirchenbank knien oder mit ihm den Meditationskurs bei Kerzenschein, Duft- und Klangschale besuchen. Ja, man ist sogar noch ein Stück seliger als dieser, da man bereits zu Lebzeiten der Herrschaft zuliebe auf den gerechten Ausgleich verzichtet. – Das ist wahre Gottesknechtschaft! Der Pfaffe dankt‘s …

Wohlfahrt für alle

Heute gelten dem Lohnabhängigen hingegen die Ausgemusterten als die wahren Feinde. Die Hartz-IV-Empfänger bedrohen seine Arbeitsmoral, drehen sie ihm doch eine lange Nase, indem sie sich des Morgens noch im Bett wälzen, während der Malocher schon am Schreibtisch sitzt oder an seiner Werkbank steht. Für was arbeitet dann Westerwelles Kellner noch, wenn er 109 € weniger bekommt, als sein arbeitsloser Kollege mit Hartz IV?[4] Oder andersherum gefragt: Ist das die Leistung, die sich wieder lohnen muss?! Wäre es nicht besser, wir wären alle auf Hartz IV? Neudeutsch wird diese Forderung auch Bürgergeld genannt! Das wäre dann sogar noch ein Stückchen mehr – 800 € sind in der Diskussion ‑, es gäbe dann weder Sozialämter noch Arbeitsagenturen, und ein jeder der möchte, dürfte nach Gutdünken in den Tag hineinleben und sich von seiner Muse küssen lassen. Was nur erregt bei diesem Gedanken die Arbeitenden so sehr? Sehen sie sich in ihrer Religionsausübung verletzt? Oder haben sie gar selbst verborgene Zweifel an ihrer Lebensführung? Ist sie nicht schon längst angesichts moderner Technologien überkommen? Versprachen Futurologen uns allen nicht vor ein paar Dekaden, dass das Leben leichter werden würde und wir alsbald im kollektiven Paradies eines Freizeitparks leben würden? Computer würden unsere Straßen kehren, uns die Blinddärme entfernen und Häuser bauen und den Staat verwalten. Die 35-Stunden-Woche galt als ein Einstieg in diese schöne neue Welt[5]. Doch die rosigen Zeiten sind ausgeblieben. Heute ist dank Krise und enger geschnalltem Gürteln die 46-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich nicht mehr fern. Ja, wir müssen zusammenrücken mit unserem Brotherrn. Der bindet sich dafür auch mal einen roten Schal um,[6] wenn er zur Betriebsversammlung lädt, um dort an unsere Solidarität zu appellieren, weil er soundsoviele Kollegen für Hartz IV „freistellen“ muss. Kollegen, die sich dann am nächsten Morgen im Bett wälzen müssen, während wir zur Arbeit gehen dürfen. Dennoch scheint die Wirtschaft immer noch nicht genügend Malocher zu haben. Auch die letzte Frau muss noch in einen Job gedrängt und ihr Kleinkind in einer Krippe abgeben werden, damit sie selbst das Kind vom Chef im 400-Euro-Job beaufsichtigen und für das gleiche Geld am Nachmittag noch bei Billigheimers Regale auffüllen darf.

Arbeit oder Leben

Fragen Sie sich inzwischen, was hat dieses Pamphlet mit Magie, Mystik oder Spiritualität zu tun? Fragen Sie sich wirklich, haben Sie den wahren Hintergrund nicht erkannt. Magie bedeutet hier, den wirkenden Hintergrund des gültigen Arbeitsethos zu bemerken. Mystik ist es, ihn zu beschauen und den angstbesetzten, neidversteckten, egozentrischen, gottverlorenen Urgrund zu heben. Spiritualität wäre es, mit dem Erfassen dieser gesamten Fehlentwicklung eine andere Wirklichkeit zu erahnen, in der sich der überkommene Stellenwert der Arbeit verlöre. Aus solcher Betrachtung wird auch Paulus‘ Satz aus seinem Brief an die Thessalonicher „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“ (2Thess. 3,10) obsolet. Er wird zum einst durchaus revolutionär gedachten Überbleibsel der feudalen römischen Gesellschaft, in der die freien Bürger – später dann der Adel und die Geistlichkeit ‑ von der Arbeit ihrer Sklaven und Leibeigenen schmarotzten. Er wird aber nicht zum Grundsatz einer freien Gesellschaft, in der ein jeder nach seiner Befähigung tätig ist und in der der Konsum den wirklichen Bedürfnissen und nicht einem obsessiven indoktrinierten Verlangen folgt.[7] Jedenfalls war es meines Erachtens nicht Sinn der Schöpfung, dass wir im Schweiße unseres Angesichts unser Brot verdienen. Es ist dem Herrgott gewiss auch gleich, wenn wir meinen, ihn mit unserem Fleiß zu beeindrucken. Er sähe uns wahrscheinlich lieber mit Frau, Mann und Kindern auf der Couch liegen und ihn einen guten Mann sein lassen. Leben heißt nicht Arbeit mit ein wenig Freizeit drumherum. Leben ist aber auch nicht hirnverbrannter Konsum, bei dem man zum Beispiel im Sommer in die Karibik in einen Ferienclub fliegen muss; als wenn bei uns die Sonne nicht ebenso scheinen und das Wasser nicht ebenso nass wäre wie dort. Schauen wir doch nur, wohin uns der protestantische Arbeitsethos gebracht hat. Mit unserer Überproduktion vernichten wir unsere Lebensgrundlage. Wie viele Händis liegen beispielshalber in den Schubladen, die noch einwandfrei funktionieren, nur nicht mehr der letzte Schrei sind? Wer überhaupt braucht ein Händi wirklich? Wie viele Hühnerfabriken werden hier subventioniert, um billiges, geschmackloses Hühnerfleisch zu produzieren, während mit den für uns Europäer „ungenießbaren“ Resten der Produktion die Märkte in Afrika überschwemmt und dort die heimischen Bauern ruiniert werden? Ist dieser ganze Irrsinn gottgewollt? Oder ist es nicht unser eigener Wille, der uns dazu treibt, weil wir doch fest daran glauben, dass wir am Ende Geld fressen können?

Mehr ist nie genug

Irgendwann vor 500 Jahren scheint die Menschheit ihre Seele dem Teufel verkauft zu haben. Dafür hat er uns die doppelte Buchführung und den virtuellen Geldverkehr geschenkt. Beides Grundlagen für das moderne Wirtschaften. Mit der zeitnahen Entdeckung Amerikas erreichte eine unvorstellbare Menge an Silber Spanien, das dort zu Münzen geschlagen wurde. Der Real de a ocho, allgemein Peso genannt, eine hochkarätige Silbermünze wurde zur ersten Weltwährung. Doch gemeine Gier und Lieferengpässe aus den Kolonien sorgten dafür, dass der Silbergehalt der Münzen sank und in der Folge der Wert des Reales abnahm. Diese Abwertung sorgte für die erste massive Inflation, die angehäufte Vermögen vernichtete. Ungefähr zur gleichen Zeit platzte 1637 auch die erste riesige Spekulationsblase, an deren Ende Tulpenzwiebeln zu aberwitzigen Preisen gehandelt wurden – eine Tulpenzwiebel kostete das 40fache des Jahreslohnes eines Handwerkers. Gleichzeitig tobte nicht nur der Dreißigjährige Krieg, sondern wütete auch die Hexenverfolgung in Mitteleuropa. Wahn, Gier und Mord standen somit am Beginn moderner Arbeitsethik.

Da war das Mittelalter längst vorbei, das gegenüber diesen fortschrittlichen Zeiten, dem Beginn der Aufklärung, für den Werktätigen gleichsam wie das verloren Paradies erscheinen musste. Denn vor der Reformation waren 90 bis 115 arbeitsfreie kirchliche Feiertage neben den 52 Sonntagen im Jahr üblich. Mit der Reformation verschwand die Heiligenverehrung und mit ihr eine Vielzahl von Feiertagen. Heute sind es je nach Bundesland noch 9 bis 13; wobei ich mich selbst an drei Feiertage[8] erinnern kann, die im Laufe meines Lebens aus dem Kalender gestrichen wurden. Die Gründe waren immer wieder die gleichen, es musste mehr gearbeitet werden, damit die Produktivitätsrate stieg und die Wirtschaft wieder auf die Füße kommt und konkurrenzfähig bleibt. Mittlerweile wird schon an den Sonntagen gesägt, weil der Arbeiter vor lauter Arbeit angeblich keine Zeit mehr zum Einkaufen hat. Und falls das am Ende noch nicht reicht, macht man halt das Jahr um 30 Tage länger. Worauf wir alle jünger werden und dementsprechend später erst in Rente gehen müssen.

Ich arbeite, also bin ich

Wie menschverloren sind wir, wenn wir uns heute überwiegend nur noch über unsere Arbeit definieren? Fragen Sie einen guten Bekannten, der Arbeit hat, wie es ihm geht, sagt er Ihnen, danke gut oder so lala, ich habe viel oder wenig Arbeit. Wie es uns geht, hängt also von unserer Arbeit ab. Viel Arbeit ist dabei immer gut, gut zu jammern, und gut, um wichtig zu sein. Und will man sich privat treffen, werden intensiv Terminkalender gewälzt, wogegen spontane Besuche längst zur schieren Unhöflichkeit geworden sind. Wir haben keine Zeit mehr, weil wir kein Leben mehr haben! Aber wir finden auch keinen Weg heraus aus der Verstrickung von Konsum und Arbeit; wir sind Robotniks, Arbeitssklaven, und dabei noch unsere eigenen Sklavenhalter. Ja, wir pervertieren den Arbeitsbegriff noch weiter, zur unerkennbaren Belanglosigkeit, indem wir ihn ausdehnen und beginnen von Sterbearbeit, Trauerarbeit oder Lichtarbeit zu sprechen. Arbeit als totale Lebensbesetzung! Heute, wo Arbeit und Beruf zum sozialen Fetisch geworden sind, gelten meine Überlegungen indes als dumm und unreif oder feiner ausgedrückt unrealistisch und utopisch. Wir brauchen den Fortschritt, sonst geht die Welt an der Klimakatastrophe zugrunde. Wir brauchen das Wirtschaftswachstum, sonst gehen wir an Staatsschulden und Rezession zugrunde. Ohne mehr und noch mehr keine Arbeit und kein Leben, so die Gegenrede.

Ausstieg aus dem Hamsterrad

Haben wir noch genug Verstand, diese dümmlichen Mantras nicht mehr nachzubeten? Haben wir noch den Mut, einen anderen Weg zu gehen? Ich glaube, nein! Wo ist zum Beispiel der Mensch in Ihrer Nähe, der sein Auto abgeschafft hat, weil er den Wahnsinn der Pseudomobilität nicht mehr mitmachen wollte? Wo ist der Kollege, der nur noch halbtags arbeitet, weil er sich der Muße widmen möchte? Sie sind so selten wie die Engel, die uns begegnen. ‑ Vor 35 Jahren habe ich den Bleistift fallen lassen und mich aus dieser verdrehten Welt verabschiedet. Ich arbeite seitdem nicht mehr, sondern bin beschäftigt. Das was ich tue, tue ich bedacht. Ich tue es mit Freude. Ohne Freude mache ich keinen Strich mehr. Ich definiere mich nicht mehr über mein Beschäftigtsein. Für mein Schaffen bekomme ich zwar wenig Lohn, da vieles, was ich schaffe, unökonomisch ist und sich in keine Verwertungskette fügt, zum Beispiel das Essen, das ich koche; das Buch, das ich lese; der Tango, den ich tanze; die Pflege, die ich meiner Frau gewähre; die Sorge, die ich meinem Sohn zukommen lasse; den Rat, den ich Suchenden erteile; die Freunde, dich ich unterhalte; die Gedichte, die ich schreibe; die Bilder, die ich zeichne. Ja, ich schaffe nicht primär für Geld, sondern für das, was durch mich Ausdruck finden möchte. Schaffe ich für Geld, achte ich auf angemessene Entlohnung. Die Kompromisse, die ich dabei eingehen muss, sind vertretbar; alles andere wäre respektlos mir und meinem Schaffen gegenüber. Zwischendurch plagt mich dennoch ab und an die Arbeitssucht, schließlich unterliegt man doch mittelbar der Konditionierung durch seine Mitwelt, aber ich bin imstande, mich davon immer wieder rasch zu kurieren. Ich lebe seitdem sparsam, aber nicht unbequem. Auf viele Dinge, die heute Menschen meinen, für ihr Leben zu benötigen, muss ich nicht verzichten, weil ich gar nicht auf die Idee käme, sie zu brauchen.

Ich – und damit meine ich auch Sie ‑ werde allerdings nicht aus meinem Hamsterrad entweichen können, solange ich darauf hoffe, dass alle Hamsterräder global angehalten werden. Ich kann nur aus meinem Hamsterrad springen, sobald ich erkenne, dass ich in ihm stecke und ich es bin, der es tritt. Erkenne ich das in einer umfassenden Weise, werde ich handeln und frei sein. Hinter mir wird ein Hamsterrad auslaufen und die Welt wird fortan eine andere sein. ‑ Arbeit wird daraufhin nicht mehr Arbeit, sondern eine vergnügliche Beschäftigung sein.


[1] Martin Luther prägte den Begriff „Beruf“ durch Übersetzung des lateinischen Wortes „vocatio“, wörtlich Berufung.

[2] Zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen (Art. 24, 1).

[3] Art. 163 Weimarer Reichsverfassung.

[4]Wer kellnert, verheiratet ist und zwei Kinder hat, bekommt im Schnitt 109 Euro weniger im Monat, als wenn er oder sie Hartz IV bezöge.“, so Guido Westerweller in seinem Beitrag „An die deutsche Mittelschicht denkt niemand“ in der Welt vom 11. 2. 2010. Westerwelle verrechnete sich jedoch um 565 €. Denn der Kellner in seinem Beispiel bekäme 456 € mehr als der Hartz-IV-Empfänger.

[5] „Schöne neue Welt“ ist auch der Titel eines dystopischen Romans von Aldous Huxley.

[6] Maria-Elisabeth Schaeffler, Mitinhaberin der Schaeffler Gruppe, verhandelte so kostümiert am 23. 2. 2009 mit der IG-Metall, nachdem ihr Konzern aufgrund ihrer Fehlspekulation in existentielle Schwierigkeiten geriet.

[7] Positive Ansätze dieserart bilden sich allerorten, beispielsweise die länderübergreifende Initiative von Tauschkreisen LETS.

[8] Allerseelen, Buß- und Bettag, Maria Empfängnis.

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